Fairy Meadows und Nanga Parbat: Alles, was man wissen sollte (2026)


Fairy Meadows bzw. die Märchenwiese ist eine der bekanntesten Attraktionen im pakistanischen Himalaya. Der Weg hinauf zu diesem Waldgebiet am Fuße des 8.126 Meter hohen Nanga Parbat ist zugegebenermaßen beschwerlich. Er besteht aus einer Übernachtung an der Raikot-Brücke, einer Jeep-Fahrt und anschließender Wanderung über fünf Kilometer hinweg. Danach brechen die meisten Besucher zu einer Tour in Richtung Beyal Camp, Viewpoint, German Point und Base Camp auf. Hier sind die Top-Tipps und alles, was man wissen muss, um die Fairy Meadows und den Nanga Parbat zu besuchen.

Fairy 1

(Nanga Parbat von Fairy Meadows)

Ankunft an der Raikot-Brücke – sofort in den Jeep oder übernachten?

Meiner Erfahrung nach sollte man zunächst an der Raikot-Brücke übernachten und am nächsten Morgen den Jeep hinauf zu den Fairy Meadows nehmen. Das hat eine Reihe an Vorteilen, denn man kann gerade dann, wenn man allein oder zu zweit unterwegs ist, einfacher Leute kennenlernen, um die Kosten zu teilen.

Die Raikot-Brücke am Karakorum Highway ist der Ausgangspunkt für die Touren zum Nanga Parbat. Nördlich und südlich von hier gibt es eigentlich nicht viel, zumindest keine Städte, in denen man gut übernachten und dann direkt bis hinauf zu den Fairy Meadows fahren kann. Wer also von irgendwo anreist, wird wahrscheinlich erst gegen Mittag an der Raikot-Brücke sein. Theoretisch kann es jetzt auch gleich losgehen, am Nachmittag ist es aber vielleicht auch schon etwas zu spät, um Mitfahrer zu organisieren. Wer Hilfe braucht, kann einfach nur die Polizisten an der Schranke fragen und findet dann schnell den passenden Jeep.

Raikot Bridge

(Nicht gerade viel zu sehen: Die Straße an der Raikot-Brücke)

Das markanteste Hotel vor Ort ist vermutlich das Shangri-La, in dem auch wir abgestiegen sind. Mit 10.000 Rupees (ca. 30 Euro) für ein Doppelzimmer sind die Preise deutlich höher als bei anderen Unterkünften in Pakistan. Dafür funktioniert das Internet gut und es gibt warmes Wasser. Direkt gegenüber ist das Fairy Meadows Gateway Hotel eine günstigere Alternative. Halber Preis, aber entsprechend weniger Komfort. Wer Netz braucht, kann auch hier übernachten und einfach zum Essen ins Shangri-La gehen.

Etwas weiter auf der Straße Richtung Chilas und somit abseits der Kurve hinter der Raikot-Brücke liegt das Raikot Gazebo, ein Ableger des berühmten Raikot Sarai oben in den Fairy Meadows. Es ist kostengünstig, hat mittleren Standard ohne warmes Wasser, aber mit guter Küche.

3 Hotels an der Raikot-Brücke:

  1. Shangri-La Fairymeadows Inn: ca. 30 Euro für ein Doppelzimmer; etwas teurer, aber dafür gutes WLAN sowie warmes Wasser. Essen ist insgesamt gut.
  2. Fairy Meadows Gateway Hotel: ca. 15 Euro für ein Doppelzimmer, kaltes Wasser und schlechter Empfang. Kleines Restaurant mit klassischem Roadside-Essen.
  3. Raikot Gazebo (von Raikot Sarai): Der Tal-Ableger des berühmten Raikot Sarai in Fairy Meadows. Warmes Wasser gibt es nicht und WLAN ist wackelig. Liegt etwas abseits der Kurve Richtung Zentralpakistan.

Im Shangri-La war es übrigens kein Problem, das Gepäck für ein paar Tage abzustellen. Von anderen Reisenden haben wir aber Ähnliches vom Gateway und Raikot Gazebo gehört. Prinzipiell sind die Gastgeber nett und hilfsbereit. Und: Wer sich bewusst macht, dass man nach der Jeeptour nochmal drei Stunden laufen muss, will schwere Rucksäcke dann doch lieber unten im Tal lassen.

Jeep buchen, Kosten teilen und bei der Polizei registrieren

Direkt hinter dem Checkpoint – eine offene Schranke mit straff gezogenem Strick – sieht man Dutzende von Jeeps. Hier kann man einfach rumfragen und kriegt schnell eine Fahrt nach Tattu, dem Anfang des Wanderwegs zu den Fairy Meadows. Der Preis ist mittlerweile staatlich festgeschrieben und liegt bei 8.500 Rupees pro Richtung. Es müssen also 16.000 bezahlt werden, wobei die letzten 6.000 erst bei der Rückfahrt fällig werden. Insgesamt können bis zu sechs Personen in einem Fahrzeug Platz nehmen. Es lohnt sich daher, die Kosten zu teilen. Das bedeutet aber auch, dass ihr gemeinsam zurückfahren, euch also auf einen exakten Zeitpunkt für den Return einigen müsst.

Fairy Jeeps

(Jeeps nach Tattu)

Bevor es auf die Strecke geht, müsst ihr zur Polizei und euch registrieren. Die Behörden vor Ort möchten einfach wissen, welche ausländischen Staatsbürger gerade auf der Strecke sind. Abgesehen davon betreibt der Regionalpolizist aber noch ein kleines Nebengeschäft und bedrängt die Leute mit seinen Taxi-Angeboten.

Nanga Jeep

(Fairy Meadows Jeeps)

Wenn alles eingetragen ist, kann es losgehen. Die Straße nach Fairy Meadows wird oft als eine der gefährlichsten in Pakistan bezeichnet. Ja, es ist durchaus etwas eng und abschüssig, bisweilen kommen die Jeeps nahe an die Kante heran. Da die Fahrer aber täglich unterwegs sind und viel Erfahrung haben, kann man ihrem Können aber vertrauen. Kurzum, es gibt wesentlich riskantere Dinge als per Jeep zu Fairy Meadows zu aufzubrechen.

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(Der Track nach Fairy Meadows)

Wie lange dauert die Fahrt mit dem Jeep nach Fairy Meadows?

Die Fahrt mit dem Jeep von Raikot nach Tattu auf dem Weg nach Fairy Meadows dauert etwa 90 Minuten bis zwei Stunden. Die genaue Dauer hängt etwas von der Tagesform der Fahrer ab. Nach etwa einem Drittel des Weges wird ein Halt eingelegt. Seit den starken Regenschauern im Sommer 2025 ist ein Abschnitt der Straße kaputt, die Fahrgäste müssen also einen Abschnitt zu Fuß gehen und den Jeep wechseln.

Fairy Meadows Track

(Die Straße nach Fairy Meadows)

Der Abschnitt hat es vor allem aus der Ferne betrachtet in sich – wer beim Begehen hinunterschaut, dem wird vielleicht auch aus der Nähe schwindelig. Im Prinzip ist es aber keine größere Kunst, die schmale Stelle zu Fuß zu überwinden. Mit dem Auto geht es jedenfalls nicht.

Fairy Jeep

(Auf halbem Weg sprang der Dorflehrer von Tattu auf die Motorhaube)

Von Tattu nach Fairy Meadows – wandern oder mit dem Pferd?

Die Jeeps bringen dich nur bis ins Dorf Tattu. Dort gibt es ein paar Shops und Restaurants wie das Tattu Valley Jail. Hier kann man sich für die nächsten fünf Kilometer Wanderung stärken, Wasser auffüllen und Gepäckträger finden – die können menschlich oder tierisch sein.

Tattu Bridge

(Der Wanderweg beginnt an dieser Brücke in Tattu)

Viele Besucher setzen sich schon in Tattu auf ein Pferd und lassen sich von den Einheimischen nach oben führen. Das kostet insgesamt 3.500 Rupees und ist kaum weiter verhandelbar. Für Gepäck alleine ohne Pferd – also von Menschen getragen – wird nach Kilo abgerechnet. Je Kilo kostet das 100 Rupees, was sich angesichts der Steigung wirklich lohnt.

Horse

(Pferderücken anstatt wandern)

Die Wanderung selbst ist sogar für Anfänger machbar. Man sollte gelassen an die Sache herangehen und sich Schritt für Schritt vorarbeiten. Zunächst führt der Wanderweg durch ein grünes Waldgebiet mit Flussläufen. An dem irreführenden Schild: „Upper Fairy Meadows 30 Min.“ bloß nicht nach links abbiegen. Die Strecke führt so ziemlich geradeaus, bis die Serpentinen anfangen, die sich eng an den Felsen schmiegen.

Midway

(Auf halbem Weg nach Fairy Meadows)

Dieser Abschnitt ist etwas karger und von Stein und Geröll geprägt. An der Kante geht es weit nach unten, also immer vorsichtig sein und guten Tritt behalten, vor allem wenn Pferdekarawanen oder Kühe in Gegenrichtung passieren. Einmal den Kopf gedreht, kommt übrigens auch der schneebedeckte Nanga Parbat in den Blick. Nach vielen Windungen nähert sich der Berg immer mehr und ist in Wanderstunden doch noch so weit entfernt.

Nanga Trail

(Die Gipfel des Nanga Parbat)

Übernachten in Fairy Meadows – Hotels und Versorgung

Die Fairy Meadows in Gilgit-Baltistan haben sich über die letzten 20 Jahre hinweg stark verändert. Eigentlich ist kaum etwas von dieser romantischen Märchenwiese geblieben. Stattdessen gibt es viele Hotels und Resorts, immerhin alle aus Holz gebaut und mit Feuer gewärmt. Das hat Vor- und Nachteile. Die Holzarchitektur versprüht natürlich wildromantisches Naturflair. Andererseits wird eben immer mehr abgeholzt und der Märchenwald weicht einer tatsächlichen Märchenwiese.

Fairy Meadows

(Die Fairy Meadows und ihre Hotels)

Bisher ist das Level an Entwicklung noch vertretbar. Umso mehr Bäume verschwinden, desto problematischer wird die Situation aber auf Dauer werden, gerade in Hinsicht auf Wolkenbrüche und Sturzfluten. Wer gerade den Ausbau der Fairy Meadows nicht unterstützen will, kann im Prinzip auch weiter wandern und im Camp Beyal übernachten. Zelten wäre eine weitere Option.

Fairy Hotels

(Fairy Meadows mit dem Blick auf Nanga Parbat)

Die Preise für Hotels in Fairy Meadows unterscheiden sich stark von Sommer zu Winter. In der Nebensaison kommt man gut mit 5.000 Rupees pro Nacht für ein Zimmer mit einem Doppel- und einem Einzelbett davon. Im Hochsommer dürften die Kosten weit darüber liegen. Dann sind 10.000 bis 20.000 Rupees der Standard.

Generell würde ich nicht nur preislich den Herbst empfehlen. In dieser Zeit sind die Fairy Meadows nämlich nicht so überlaufen und es gibt bessere Entfaltungsmöglichkeiten. Wer mehr Action sucht, sollte eher anreisen.

Von Fairy Meadows zum Camp Beyal

Von Fairy Meadows schafft man es im Prinzip an einem Tag zum Basecamp, vorausgesetzt, man läuft früh am Morgen los. Die Hotels bereiten reichhaltiges Frühstück, meist Pratha, Toast und Omelett, vor. Dann geht es auf die knapp 8,5 Kilometer bis zum Ziel.

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(Camp Beyal)

Nach etwa 4 Kilometern erreicht man aber erst einmal das Camp Beyal, eine größere Wiesenfläche mit Bachläufen und zahlreichen Lodges. Hier gibt es Verpflegung auf dem weiteren Weg. Wer eine längere Pause braucht, kann aber auch in den verschiedenen Hotels des Camps Beyal übernachten.

Von Camp Beyal zum Viewpoint

Die nächste Etappe führt über etwa 2 Kilometer hin vom Camp Beyal zum sogenannten Viewpoint. Die Steigung ist hier etwas spürbarer und der Wanderweg durch die herumliegenden Felsbrocken etwas zerstreuter.

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(Viewpoint auf dem Weg zum Nanga Parbat Base Camp)

Am Ende stehen zwei Hütten mit Café und Toilette auf Nachfrage in den privaten Räumen der Mitarbeiter. Eine kleine Terrasse eröffnet dann den Blick auf den Gletscher und die Zacken des Nanga Parbat. Genau das macht den Aussichtspunkt an dieser Stelle aus.

Nanga Parbat

(Gletscher vor der Nanga-Parbat-Gruppe)

Von Camp Beyal zum Basecamp – zwei Routen möglich

Routes

(Zwei Routen zum Basecamp, an den Klippen oder über den kleinen Gletscher)

Vom Viewpoint bis zum Base Camp Nanga Parbat sind es nun nur noch zwei Kilometer, die haben es aber in sich. Es gibt zwei Routen, die man ab hier nehmen kann. Die eine führt links an den Felswänden vorbei und folgt dem Hauptgletscher. Nach einem relativ flachen Weg kommt dann eine erhebliche Steigung bis zum Base Camp.

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(Die Route zum German Point)

Für die zweite Route zum Nanga Parbat Base Camp benötigt man Ausrüstung, um den kleineren Gletscher zu überqueren. Auch der erste Anstieg vom Viewpoint ist anspruchsvoll, führt aber über einen begrünten Hang, auf dem man ausreichend Grip findet. Dann geht es den Kamm entlang immer höher. Wer nicht bis ganz zum Base Camp will, kann auch am German Point stoppen, einem sehr empfehlenswerten Aussichtspunkt, der noch vor dem Gletscher kommt, also kein weiteres Equipment erfordert.

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(Der Blick zurück nach Fairy Meadows)

Das sind die zwei möglichen Routen:

  1. Links vom Viewpoint an Hang und Gletscher entlang: Ohne weitere Ausrüstung zu schaffen.
  2. Rechts den begrünten Hang hinauf zum German Point und weiter über den Gletscher: Ausrüstung erforderlich!

German Point – lohnenswerte Alternative zum Base Camp

Viele meinen, dass der German Point gerade im Vergleich zum Base Camp fast noch lohnender ist. Vom Viewpoint bis zu dieser Wegmarke ist es ein relativ anspruchsvoller Kilometer immer den Berg hinauf. Schließlich ist der Nanga Parbat ganz nah und eröffnet tolle Motive für spektakuläre Fotos. Im Base Camp erhebt sich die Felswand dagegen fast genau vor deiner Nase. Du bist also etwas zu nahe dran, um das komplette Panorama zu genießen.

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(Stolzer Wanderer am German Point)

Vor allem zu später Stunde ist der German Point eine gute Alternative. Anstatt also am Viewpoint umzukehren, wenn man merkt, dass man es nicht mehr zum Base Camp schafft, ist der Weg zum German Point immer noch eine machbare Option. Wichtig ist es nur, zumindest den steilen Abschnitt zurück noch im Hellen zu meistern. Hier rutscht man bei schlechter Sicht eventuell weg und erlebt einen unsanften Sturz zu Boden. Vom Viewpoint nach Fairy Meadows kommt man notfalls auch mit Taschenlampe klar – auch wenn nicht unbedingt für den größten Teil der Strecke zu empfehlen.

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(Panorama an der Nanga-Parbat-Gruppe)

Zurück vom Basecamp/Viewpoint nach Fairy Meadows

Der Weg vom Base Camp Nanga Parbat zu den Fairy Meadows dauert etwa sechs Stunden, je nach Tagesform mal mehr, mal weniger. Da es immer bergab geht, ist man durchaus etwas schneller unterwegs. Lediglich der letzte Abschnitt ist nochmal eine kleine Herausforderung, weil es zu den Fairy Meadows wieder nach oben geht.

Wer vom German Point losgeht, kommt nach knapp 40 bis 60 Minuten am Viewpoint an. Danach sind es noch ungefähr zwei Stunden zurück nach Fairy Meadows. Wem die Kraft ausgeht, der kann natürlich auch in Beyal übernachten und dort sein Nachtlager aufschlagen. Ist am nächsten Tag die Rückreise mit dem Jeep angesagt, empfiehlt es sich aber, bis Fairy Meadows durchzuziehen, um am nächsten Morgen zur Wanderung nach Tattu aufzubrechen.

Zurück von Fairy Meadows nach Tattu

Der Weg von Fairy Meadows nach Tattu ist etwas schneller zurückgelegt als die Gegenrichtung. Hier geht es durchweg nach unten, teils auf etwas rutschigem Terrain, weswegen ein gutes Schuhprofil Gold wert ist. Prinzipiell sollte man aber nach etwa 90 Minuten wieder unten bei den Jeeps sein. Manche schaffen die Route schon in 60 Minuten, das ist aber bei fünf Kilometern durchaus anspruchsvoll. Vor allem angesichts der abschüssigen Wege ist es dann doch besser, etwas langsamer zu laufen und sicher am Ziel anzukommen.

Wann sollte man Fairy Meadows besuchen?

Die meisten Touristen kommen im Sommer nach Fairy Meadows. Dann herrscht hier viel Betrieb, Action und ein hohes Preisniveau. Wer mit verschiedenen Aktivitäten von Ausritten bis Zipline Spaß haben möchte, ist in dieser Saison richtig. Zweitbeliebteste Zeit für einen Urlaub am Nanga Parbat ist das Frühjahr mit seinen blühenden Blumenwiesen, gefolgt vom goldenen Herbst und seinen intensiven Farben.

Fairy Meadows

(Blick auf den Gletscher bei den Fairy Meadows)

Mein persönlicher Favorit ist der Übergang von Sommer zu Herbst, vor allem die späten Septemberwochen, aber auch der Herbst selbst bis in den November hinein. Vorteil: Kaum andere Besucher und jede Menge Platz. Nachteil: Es ist natürlich kälter und die Temperaturen können nachts bis auf den Gefrierpunkt sinken. Es gibt einige größere traditionelle Räume mit Ofen, die man dann bevorzugen sollte. Die Hotelbetreiber heizen auch das Wasser an, was mindestens eine Stunde dauert und nur bedingt erfolgreich ist. Bei uns kam lediglich lauwarmes Wasser an.

Was sollte man zum Wandern in Fairy Meadows mitbringen?

Prinzipiell sind die Wanderabschnitte bis zum German Point für jeden machbar, selbst ohne extrem gute Profiausrüstung. Trotzdem sollte man nicht komplett unvorbereitet losgehen. Festes Schuhwerk mit einem griffigen Profil ist Pflicht – Sneaker bringen kaum den notwendigen Halt auf den teils staubigen, steilen Pfaden.

Weiterhin braucht ihr Sonnenschutz gegen das aggressive UV-Licht auf über 3.000 Metern Höhe. Für die ersten Abschnitte bis etwa zum Viewpoint ist kurzärmlige Bekleidung empfehlenswert. Danach wird es frischer und ein Pullover zahlt sich aus. Falls das Wetter umschlägt, sollte eine Regenjacke griffbereit sein.

Um bei Kräften zu bleiben, kommen am besten noch Nüsse und Trockenfrüchte ins Gepäck. An Wasser kommt man im Prinzip überall, jedoch sind die Flüsse nicht wirklich sauber. Entsprechend muss es gefiltert werden, um sich keine Magenverstimmung einzufangen. Die mobilen Filterflaschen von Grayl entfernen selbst Viren und sind die Lösung Nummer 1. Alternativ führen lange Schläuche aus den Bergen hinunter zu den Camps. Diese liefern unverschmutztes Wasser, sind aber nur an einigen Stellen verfügbar. Warten lohnt sich aber, denn das Flusswasser in Pakistan macht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit krank.

Hier sind noch einmal zusammengefasst 10 Dinge, die bei einer Wanderung nach Fairy Meadows und zum Nanga Parbat nicht fehlen sollten:

  1. Regenjacke und Pullover
  2. Festes Schuhwerk
  3. Sonnenschutz
  4. Taschenlampe
  5. Kopfbedeckung
  6. Filterflasche, die auch Viren entfernt (Grayl funktioniert perfekt)
  7. Ausreichend Snacks
  8. Eventuell Zelt und Schlafsack
  9. Ausrüstung bei Überquerung des Gletschers
  10. Bargeld für Übernachtungen